Stadtgebäude

Königsberger Walzenmühle. Kutschenfabrik L. Steinfurt AG

Königsberger Walzenmühle. Kutschenfabrik L. Steinfurt AG

Adresse

Kaliningrad

Kaliningrad, Pravaya naberezhnaya, 15

Konrakt

+7 (4012) 91 69 62

Königsberger Walzenmühle. Kutschenfabrik L. Steinfurt AG
Das siebenstöckige Gebäude der Mühle entstand etwas früher als die Lagerhalle. Es ist nicht so lang wie ein Lagerhaus, aber aufgrund der roten Ziegelfassade weist es eine Ähnlichkeit mit der Lagerhalle auf. Im Gegensatz zu letzteren hat die Mühle keine turmartigen Aufbauten. Die Walzenmühle war die größte jemals gebaute Roggenmühle. Es können aber auch alle anderen Getreidesorten verprügelt werden. Am häufigsten fiel Roggen aus Russland auf die Mühlsteine ​​(bis zu 43.000 Tonnen pro Jahr).

Getreide wurde in Form von Mehl exportiert und Kleie fand Anwendung in der Landwirtschaft. Nach dem Krieg wurde das Gebäude schnell restauriert. Jetzt ist es die einzige funktionierende Getreidemühle in Königsberg. Der linke, südwestliche Teil wurde vollständig zerstört. Die alte Fassade wurde nicht restauriert. Stattdessen gibt es eine feste leere Wand (etwas höher als die vorherige).

Östlich des Endlagers befindet sich die Kutschenfabrik L. Steinfurt AG.

Arndtshtrasse / Holsteiner Damm 89 - 103 Wagonostroitelnaja Str.

Die Maschinenfabrik und Gießerei wurde im 1830 von Leopold Steinfurt gegründet und produzierte später hauptsächlich Eisenbahnwagen. Da das ursprüngliche Fabrikgebiet am Weidendamm in den 1903/04 zu klein wurde. Es erfolgte eine Übertragung von Kapazitäten in ein günstigeres Gebiet, in das die Bahn aus dem Norden einfährt und Pregel nach Süden fließt. ( Im 1910 war das neue Werk  fertig). Im 1930 wurde der 30.000ste Eisenbahnwagen produziert. Zeitweise beschäftigte das Unternehmen bis zu 1.200 Mitarbeiter. Wie die alten Luftbilder zeigen, wurden Fabrikhallen zu unterschiedlichen Zeiten oft aus sehr kleinen Gebäudeformen gebaut, die den damaligen Produktionsanforderungen entsprachen. Nur im östlichen Teil des Fabrikgeländes befanden sich große Werkstätten mit einheitlichem Design.

Die Steinfurt AG war insbesondere zwischen den beiden Weltkriegen ein führendes Unternehmen im Bau von Wohnungen und Häusern für ihre Mitarbeiter. Dies zeigt sich insbesondere beim Bau der Siedlung Ratshof.

Nach dem Krieg wurde das Werk relativ schnell restauriert. Gleichzeitig nutzten sie dieselbe Gebietsteilung wie zur deutschen Zeit.
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