Stadtgebäude

Börse

Börse

Adresse

Kaliningrad

Kaliningrad, Leninskiy Avenue, 83

Konrakt

kal.ozkm@mail.ru

Börse
Am südlichen Ufer des Flusses Pregolja (ehemals Pregel) wurde im 1870 mit dem Bau einer vom Architekten Heinrich Miller entworfenen Handelsbörse begonnen.
Im Jahr 1875 wurde der Bau abgeschlossen. Muller führte das Gebäude des Börses im Stil der florentinischen Renaissance durch. Es steht auf einem Raster von 2.202 Fitt die jeweils eine Länge von 12 bis 18 Metern haben. Die Fläche der Börse betrug 22 Tausend Quadratmeter. Das Gebäude bestand aus zwei Teilen: einem großen, sich über zwei Etagen erstreckenden Saal und der Pregolan-Terrasse (mit Blick auf die flussbedeckte Galerie). Diese Teile falten sich leicht am Haupteingang entlang zwei paralleler Treppen. Wenn wir vor sechzig oder siebzig Jahren die Börse besuchten, stiegen wir die Treppe hinauf, die von Steinlöwen bewacht wird, und fielen in die Halle. Von dort - zur Lobby, von wo aus die Seitentreppe zur oberen Galerie führen würde. Wenn wir weiter gehen würden, wären wir in einer großen Wechselhalle. Zu dieser Zeit hatte er wirklich erstaunliche Dimensionen: 35 Meter lang, 22 Meter breit und 19 Meter hoch. Seine neun Türen auf der linken Seite führten zur Pregolan-Terrasse. Im ersten Stock dieses Raumes befand sich nur eine Fensterreihe - auf der rechten Seite. In den Galerien waren die Fensteröffnungen beidseitig symmetrisch angeordnet. Und über den Bögen der Balken befand sich unter dem Dach die dritte Reihe von Fenstern, die draußen die Illusion eines zusätzlichen Fußbodens erweckten. Während des berüchtigten britischen Luftangriffs auf Königsberg im August 1944 wurden alle Holzkonstruktionen des Wechselhauses ausgebrannt. Während des Sturms der Stadt im April 45 wurde sie teilweise zerstört. Nach dem Krieg blieb die Börse (wie auch viele andere Dinge) lange Zeit in Trümmern und dienten als Kulisse für viele sowjetische Kriegsfilme (zum Beispiel der Film „Vater eines Soldaten“). Im 1960 erhielt das Gebäude durch Erlass des Ministerrates der RSFSR den Status eines Architekturdenkmals der republikanischen Bedeutung. Und im Jahr 1967 rekonstruierte der Seehandelshafen von Kaliningrad im Kulturpalast der Seeleute. Es stellte sich heraus, dass der Innenraum der großen Wechselhalle mit einer großen Bühne unter dem Theater- und Konzertsaal neu gezeichnet wurde. Derzeit ist hier das Kunstmuseums.

loading map...